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Saisonrückblick der 6.Mannschaft

Ein Gastbeitrag von Jakob Dlugosch


Vorbereitung
Mit insgesamt neun verschiedenen Spielern im Kader möchte die 6. Mannschaft so viel wie möglich reißen. Fünf davon haben bereits letzte Saison zusammengespielt, was die Vorbereitung erleichtern sollte. Gespielt wird an sechs Brettern, die wir hoffentlich immer vollbekommen werden. Wir treten gegen sechs andere Mannschaften in der Kreisliga an, im Vergleich zu den anderen Ligen ist das ein recht entspannter Zeitplan, an Planungszeit mangelt es also nicht. Wir hoffen natürlich auf das beste.

Erste Runde - Erster Sieg
Zum Saisonauftakt der Kreisliga ging es ins Pfarrzentrum in Schifferstadt, wo uns
die fünfte Mannschaft des Sc Schifferstadts erwartete. Die DWZ war an den Brettern größtenteils gleich. Man durfte also einige knappe Partien erwarten.
Nach knapp einer Stunde entschied Mannschaftsdebütant Jakob Dlugosch an Brett 6 die erste Partei. Durch einen Läufergewinn kurz nach der Eröffnung hatte er sich einen Stellungsvorteil erspielen können. Danach konnte er ohne große Probleme ein Bauern im Endspiel umwandeln und mattsetzen und so den ersten Mannschaftspunkt holen. Danach passiert lange Zeit nichts. Fast alle Partien waren bis dahin umkämpft. Erst nach knapp 2 Stunden gab es die nächste Entscheidung: Clarissa Kern an Brett 3 hatte ein reines Bauern-Endspiel. Lange Zeit sah es nach einem Unentschieden aus, doch ihre Gegnerin übersah die Möglichkeit einen Bauerndurchbruch auf dem Damenflügel zu verhindern. Diesen nutze Clarissa, worauf ihre Gegnerin kurz danach aufgab: 0-2 für Worms VI! An Brett
2 duellierte sich Hans-Christoph Ketelhut mit seinem Kontrahenten. Beide waren die erfahrendsten Spieler in diesem Mannschaftskampf. Beide überlegten sehr lange, es entstand eine gleichmäßige Partie ohne wirklichen Durchbrüche, beide einigten sich nach knapp 2,5 Stunden Spielzeit folgerichtig auf ein Unentschieden. Daraufhin entschieden sich zwei weitere Partien: Vladimir Ligusov an Brett 4 hatte gegen seinen jungen aber starken Gegner ein spannendes Endspiel aufs Brett bekommen. Vlad hatte zwar ein wenig mehr Material, doch keiner von beiden wollte etwas riskieren, was ihnen das lange Spiel kosten könnte. Somit kam es am Ende zu einem Unentschieden - 1-3.
An Brett 5 hatte Mannschaftsführer Marc Braner einen knapp über 200 DWZ stärkeren Gegner gehabt, doch das hielt ihn nicht davon ab, gegen ihn von Anfang an zu dominieren. Bereits in der Eröffnung erspielte er sich durch einen gewonnenen Springer einen Material- und Stellungsvorteil. Sein Gegner wollte aber nicht aufgeben und zog die Partie lange hin - jedoch wurde es für Marc dadurch noch besser. Er gewann weiterhin an Material- und Stellungsvorteil, sodass es am Ende für seinen Gegner so hoffnungslos aussah, dass er am Ende doch noch aufgab. Damit war der Mannschaftssieg gesichtert. Es ging nur noch um die Höhe. Hagen Braner an Brett 1 spielte eine sehr lange Partie, die fast vier Stunden dauerte. Kurz vor Beginn des Endspiels hatte er einen Bauern mehr, es sah also gar nicht mal so schlecht für ihn aus. Jedoch verlor Hagen danach die Nerven und so konnte seine Gegnerin aufholen und die Partei drehen. Damit nahm Schifferstadt V einen Kompresationspunkt mit, trotzdem gewann Worms VI am Ende mit 2 - 4. Ein wichtiger Auftaktsieg für die Mannschaftsmentalität und die kommenden Gegner.

Weiterer Coup gegen ESV Ludwigshafen
Am zweiten Spieltag der Kreisliga empfang die sechste Mannschaft der Wormser die zweite Garnitur des ESV Ludwigshafen im heimischen Hotel Boos. Nach dem Auswärtserfolg in Schifferstadt wollte man auch hier erneut Punkte holen. Die eine Hälfte der Partien verliefen überraschend schnell. An Brett 4 konnte Clarissa Kern ihr Spiel gegen ihren gleichaltrigen Gegner relativ schnell und ohne Probleme für sich entscheiden. Marc Braner und sein Gegenüber spielten eine highlightarme Partie, wo beide relativ schnell keine hilfreichen Ideen mehr hatten. Man einigte sich schnell auf ein Remi. Der Gegner von Vladimir Ligusov spielte an Brett 5 seine erste Mannschafts-partie. Dafür war er nicht schlecht. Trotzdem setzte sich Vlad im Mittelspiel durch und gewann ohne größere Probleme. Damit stand es bereits nach knapp über einer Stunde 2,5-0,5 für die Wormser. Die verbleibenden Partien wurden jedoch spannender. Nach über 1,5 Stunden Spielzeit einigte sich Sanja Perovic-Ottstadt an Brett 3 nach einem umkämpften Mittelspiel gegen ihren jungen Gegner auf ein Unentschieden, was für Worms vorteilhafter war. Die Partie von Hagen Braner an Brett 1 war sehr umkämpft, im Endspiel unterlief ihm jedoch ein Patzer, wodurch sein Gegenüber einer seiner Bauern problemlos umwandeln konnte. Damit verlor Hagen erneut und man musste doch noch um den Sieg zittern. Doch Hans-Cristoph Ketelhut an Brett 2 konnte nach 2,5 Stunden Spielzeit kurz vor Ende des Endspiels ein Loch in der gegnerischen Defensive finden, wodurch Worms VI einen weiteren Mannschaftspunkt holte und zu einem 4 - 2 vollendete. Damit holt die sechste Mannschaft zwei weitere Punkte und wird somit vorzeitiger Tabellenführer.

Spielfrei
Am dritten Spieltag der Kreisliga hatte Worms VI aufgrund der ungeraden Mannschaftsanzahl spielfrei. Es gab dementsprechend auch nichts zu berichten :).

Derbe Bruchlandung in Frankenthal
Am vierten Spieltag der Kreisliga wurde nach fast drei Monaten Pause für Worms VI endlich wieder ein Mannschaftskampf gespielt. Wir waren in Frankenthal beim SK Frankenthal VI zu Gast. Auch wenn Frankenthal grundsätzlich in der DWZ-Wertung die Nase vorn hatte und 5 aus möglichen 6 Punkten in den letzten drei Spielen holte, waren wir nach unseren ersten beiden Siegen im Vorjahr guter Hoffnung. Die erste Entscheidung gab es bereits nach knapp über einer Stunde nach Spielbeginn: Jakob Dlugosch an Brett 4
bemerkte in der Eröffnung seinen schlecht verteidigten Springer zu spät, was sein Gegner natürlich ausnutzte. Trotzdem ver-suchte er alles um einen Rückstand zu verhindern. Er brachte im späten Mittelspiel seine Bauern veran. Das konnte sein Gegner mit seinem zusätzlichen Läufer jedoch decken und er kam weiter nicht voran. Das Bauernmatt seines überlegenen Gegners war die Kirsche auf der Sahnetorte und gleichzeitig auch eine Vorwarnung, was in den kommenden Partien passieren würde. Clarissa Kern an Brett 2 konnte in einem umkämpften Mittelspiel gut mithalten. Beide einigten sich nach über 1,5 Stunden Spielzeit auf Remis. Das war leider auch schon das beste an diesem Spieltag gewesen, denn mit der Zeit wurde es für uns immer schlimmer. Vladimir Ligusov an Brett 3 musste, nachdem sein Kontrahent sich einen Bauerndurchbruch clever erspielen konnte, aufgeben. Karsten Großkopf spielte an Brett 6 ein super Spiel gegen seine Gegnerin, er hatte schlussendlich, eine Dame, einen Läufer und etliche Bauern auf dem Brett, seine Gegnerin hingegen fast nichts mehr. Bei dem eigentlich so gut wie gewonnenen Spiel versuchte Karsten mit dem Läufer und der Dame mattzusetzen, da schienen jedoch die Nerven etwas zu flatteren, da er kein Matt erzwingen konnte. Er versuchte seine Bauern umzuwandeln und so mattzusetzen, verursachte dabei jedoch ein Patt, was schlussendlich Remi bedeutete. Davon war er natürlich frustiert. Diese Partie war das Sinnbild des heutigen Spieltages. An Brett 5 duellierte sich Marc Braner mit dem anderen Mannschaftsführer, der über 400 DWZ-Punkte stärker war, als er selbst. Die Eröffnung verlief gar nicht mal so schlecht für Marc, ab dem Mittelspiel übernahm jedoch sein Gegner die Überhand und konnte sich mehr und mehr einen positionellen Vorteil erspielen. Am Ende h
ergab sich im Endspiel dann einen Freibauernrennen, was sein Gegner deutlich gewinnen konnte. Nach der Damenumwandlung hatte Marc keine Chance mehr und so war nach knapp, 2,5 Spielstunden die Niederlage befestigt.
Hagen Braner an Brett 1 versuchte gegen seine Gegnerin alles, was er konnte und hielt sie knapp 3,5 Stunden auf. Jedoch konnte auch er dann seine Stellung nicht mehr halten und somit endete der Spieltag mit einem deutlichen 5:1 für Frankenthal VI.
Es hatte an dem Tag einfach nichts funktioniert. Damit verlor Worms VI zum ersten Mal diese Saison und rutscht auf Platz 4 von 7 in der Tabelle ab. Diese herbe Klatsche wird wohl nicht so schnell aus dem Gedächnis gehen.

Souveräner Sieg gegen Lambsheim
Nach der heftigen Niederlage gegen Frankenthal VI wollte man am fünften Spieltag der Kreisliga besseres rausholen. Der Gegner diesmal war der zu dem Zeitpunkt zweitplatzierte SC Lambsheim III.
Die DWZ-Unterschied war relativ gemischt, an den jedoch hatte Lambsheim an zwei Brettern deutlich favorisierte Spieler gehabt. Los ging es mit einem Unentschieden zwischen Marc Braner und seinem Gegner an Brett 6, der sich für seine etwas niedrigere DWZ gut geschlagen hat.
An Brett 3 gelang Vladimur Ligusov ein souveräner Figurengewinn, was die Partie zu seinen Gunsten entschied. An Brett 5 gelang Karsten Großkopf eine dicke Überraschung: Er gewann gegen einen über 550 DWZ stärkeren Gegner, was ein Riesenpunkt für ihn und die Mannschaft war. Hans-Cristoph Ketelhut lieferte an Brett 2 einen starken Kampf gegen seinen erfahrenen Gegner, das Spiel war positionell stark umkämpft. Nach über 3 Stunden Spielzeit einigte man sich aber friedlich auf Remis. Hagen Braner hielt an Brett 1 ebenfalls gut gegen seinen über 250 DWZ stärkeren Gegner. Das Endspiel vor allem war sehr schön gespielt von beiden, die Partie endete spät in einem Unentschieden.
Damit beendet Hagen nicht nur seine Niederlagenserie, sondern holte auch den finalen Punktgewinn zur 3,5:1,5 Entscheidung nach über 3,5 Stunden Spielzeit. Die Partie an Brett 3 von Clarissa Kern dauerte über 5 Stunden. Trotzdem hielt sie die Nerven und wandelte einen Bauern erfolgreich zur Dame um, womit das Spiel entschieden wurde und sie damit auf 4,5-1,5 erhöhte. Damit sichert sich Worms VI zwei souveräne Punkte und kann damit weiterhin von einem Aufstieg in die Berzirksklasse hoffen.

Big Points im Aufstiegskampf
Am sechsten Spieltag der Kreisliga hatte Worms VI eine schwere Aufgabe vor sich: Sie mussten gegen den SK Ludwigshafen III auswärts ran, der zu dem Zeitpunkt ungeschlagen war und nur einen Mannschaftspunkt hergegeben hatte. Auch beim DWZ-Vergleich hatte der SK Ludwigshafen III die Nase vorne. Doch man wollte nicht ohne einen Kampf nachhause fahren. Im Vereinsheim angekommen ging es dann auch ein wenig früher als geplant los. Die ersten beiden Ergebnisse trudelten nach über einer Stunde Spielzeit ein. Marc Braner an Brett 5 begann nicht schlecht, wurde dann jedoch etwas zu gierig und gewann einen Turm. Dabei übersah er seine eigene Defensive, was sein Gegner schnell ausnutzte und mit der Kombination von seinen Schwerfiguren matt setzte. Gleichzeitig kam aber der Ausgleich: An Brett 6 sorgte Jakob Dlugosch für eine Überraschung, als er seinen fast 500 DWZ stärkeren Gegner mithilfe von Springer und Dame mattsetzte. Die Eröffnung hätte besser laufen können, er gewann aber durch einen Damenrückzug seines Gegners die Oberhand und bestrafte dessen Passivität. 1-1! Mithilfe eines Läufergewinns konnte Sanja Perovic-Ottstadt an Brett 2 etwas später ihre Partie gewinnen und somit ging Worms VI erstmals in Führung. Clarissa Kern konnte auch an diesem Spieltag ihre starke Form aufrecht erhalten. An Brett 3 gelang sie in ein packendes spätes Mittelspiel mit vielen Bauern und jeweils einem Turm und ihr gelang gegen ihren ca. 350 DWZ stärkeren Gegner ein Unentschieden. An Brett 4 spielte Vladimir Ligusov ein spannendes Endspiel aus. Beide hatten jeweils einen Läufer und amsonsten nur Bauern. Sein Gegner hatte zwar einen Bauern mehr, aber der hatte in einer Stellung, wo die Bauern nicht wirklich vorankamen auch nicht geholfen. Nach über 2,5 Stunden Spielzeit einigte man sich auf ein verdientes Unentschieden. Nun lag alles an Hagen Braner an Brett 1. Die Partie zog sich lange hin, das lag aber auch teilweise daran, dass beide viel gelegentlich auf die Partien der anderen schauten und sich mit ihrer eigenen Partie Zeit ließen. Schließlich entschied Hagen nach knapp 3 Stunden Spielzeit die Partie durch einen Mehrbauern, der ihm dabei half, in der Bauernkette seines Gegners ein Schlupfloch zu finden. Damit holte Hagen den finalen Punkt für den 2:4 Auswärtssieg, womit Worms VI auf Platz 2 klettert. Am letzten Spieltag hat man den Aufstieg in der eigenen Hand.

Jakob Dlugosch bei der Analyse

2:0 Vorsprung wird nicht belohnt
Am siebten und finalen Spieltag der Kreisliga stand Worms auf Platz 2 der Tabelle und war punktgleich mit dem erstplatzierten Frankenthal VI. Wenn man also gewinnen und Frankenthal VI paralell mindestens unentschieden spielt, würde man in die Bezirksklasse aufsteigen. Zuhause emphang man den Post SV Neustadt V, die um nichts mehr zu kämpfen hatten. Trotzdem reiste Neustadt mit fast dem vollen Kaderpotential an und so kam es, dass der DWZ-Unterschied teilweise nicht so wenig war. Davon wollte man sich aber nichz beirren lassen. Nach knapp unter einer Stunde Spielzeit knöpfte Karsten Großkopf an Brett 6 kurz vor einem fast reinen Bauernendspiel gegen seine Gegnerin einen Springer ab und auch seine Bauernposition sprach für ihn. Seine Gegnerin wollte nichts weiter riskieren und gab auf. Auch Marc Braner hatte gegen seinen jungen Gegner an Brett 4 einen Positions-vorteil erlangt und verteidigte diesen recht gut. Seinem Gegner gingen die Ideen aus und so gab dieser ebenfalls auf. Damit führte man 2:0 was so weit ja so gut klang - jedoch wendete sich danach das Blatt. Los ging es mit Jakob Dlugosch , der an Brett 5 im Mittelspiel nach der aggresiven Eröffnung seines Gegners in Schwierigkeiten gelang. Zusätzlich übersah er einen Verteidigungszug, der die Niederlage zumindest verschoben hätte und wollte stattdessen eine Leichtfigur gewinnen um den Materialnachteil auszugleichen. Dadurch brach seine Stellung komplett ein und Neustadt verkürzte auf 2:1. Und es wurde nicht besser. Hans-Christoph Ketelhut konnte an Brett 2 gegen seinen etwas stärker gewerteten Gegner das Mittelspiel nicht halten, wodurch sein Gegner in die siebte Reihe dringen konnte und damit war seine Stellung leider im Eimer. Neustadt glich damit nach etwa zwei Stunden Spielzeit aus. Wie gewonnen so zerronnen. Auch Vladimir Ligusov an Brett 3 hatte keinen guten Tag gehabt. Sein junger Gegner konnte ihm im späten Mittelspiel zwei Bauern abgewinnen und er hatte in einem Turm-und-Bauern Endspiel dadurch einen Materialvorteil, was für Vlad kritisch war.
Er versuchte mit allem, was er konnte zu verteidigen und konnte das Spiel etwas in die Länge ziehen, doch die Umwandlung seines Gegners konnte er dadurch nicht mehr verhindern. Damit drehte Neustadt V das Spiel und führte erstmals. Nun hatte Hagen Braner an Brett 1 alles in der Hand. Jedoch hatte er das Pech, gegen den höchstgewertesten Spieler der Liga zu spielen, der fast 450 DWZ mehr hatte. Jedoch schlug sich Hagen unglaublich gut und sowohl in der Eröffnung als auch das Mittelspiel war er gleichauf. Gegen Ende fand sein sehr erfahrener Gegner jedoch trotzdem einen Durchbruch und so verlor auch Hagen. Damit gewann Neustadt V am Ende mit 2:4 und Worms VI verlor das erste und letzte Heimspiel der Saison. Aber selbst wenn man dieses Spiel gewonnen hätte, wäre man nicht aufgestiegen, da Frankenthal VI parallel gegen den SK Ludwigshafen mit 4,5:1,5 gewann und man wäre aufgrund der schlechteren Brettpunktzahl dann nur zweiter geworden. Trotz der Niederlage wurde belegt Worms VI am Ende den zweiten Platz und sichert sich damit die Vizemeisterschaft. Eine starke Saison, vor allem wenn man das mit dem anderen Mannschaften diese Saison vergleicht. Man kann definitiv zufrieden sein.

Saisonfazit und Zukunft
Am Ende belegt die sechste Mannschaft in der Kreisliga aus sieben möglichen Plätzen den zweiten Platz. Auch wenn nicht alles glatt lief kann man meiner Meinung nach mit dem Saisonverlauf eigentlich ganz gut gelaunt in die nächste Saison gehen. Auch dass der Mannschaftskader dem von dieser Saison ähnlich sein wird, hoffe ich ebenfalls. Außerdem könnte es nächste Saison nochmal interssanter sein, da Worms V aus der Bezirksklasse in diese Liga absteigt, das heißt es spielen zwei Wormser Mannschaften in der gleichen Liga. Mir hat auf jeden Fall die Saison Spaß gemacht und ich glaube bei den anderen wird es so ähnlich aussehen. Auch die Punktequote der einzelnen Spieler war ziemlich gut gewesen (meistens 50% oder mehr). Ich freue mich auf jeden Fall auf die nächste Saison :).

Gemeinsam Schach spielen

Der Spielabend des Wormser Schachvereins ist freitags ab 18 Uhr im Hotel Boos. Training ist dienstags für Anfänger 16.30 bis 18 Uhr, für Fortgeschrittene 18 bis 19.30 Uhr. Interessierte wenden sich vor der ersten Teilnahme bitte an Patrick Boos

Zwischen Tapas und Schach

Wormser Schachverein veranstaltet "Spanien"-Turnier

Der Wormser Schachverein veranstaltete nach dem großen Erfolg des „Italien“-Turniers das zweite Thementurnier - dieses Mal unter dem Motto „Spanien“. Das Besondere am Ablauf: Im festlich geschmückten Schachkeller wurden zwischen den Runden spanische Spezialitäten gereicht. Angefangen von einer herzhaften Gazpacho, über einen sensationellen Tapas-Teller, gefolgt von leckerer Crema Catalana und abgerundet mit einer erlesenen Käseauswahl. Die Hauptverantwortung (und -arbeit) lag bei Christina Dietz, die dafür großes und verdientes Lob erhielt. Patrick Boos steuerte einen Meeresfrüchtesalat und herzhafte Aioli-Creme bei.

Unter der bewährten Turnierleitung von Mike Martin absolvierten die 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fünf Schnellschachpartien mit vorgegebenen Eröffnungen - im Wechsel Varianten der Spanischen Partie und Katalanisch. Auf dem Siegertreppchen landeten am Ende drei FIDE-Meister: Pascal Karsay (Worms) wurde Erster vor Arkadi Syrov (Frankenthal) und Pascal Neukirchner (Heilbronn). Den Ratingpreis für den besten Spieler unter 1800 DWZ bekam Martin Hammes, der ein sehr starkes Turnier spielte und gleich drei teils deutlich DWZ-höhere Gegner besiegen konnte. Weitere Ratingpreise gingen an Joachim Fiedler (Bester unter 1500 DWZ), Astrid Boos-Guckes (Beste unter 1200 DWZ) und Jan Eisenhauer (Bester ohne DWZ).

Martin Hammes Martin Hammes hatte Spaß und spielte ein sehr starkes "Spanien"-Turnier

Spielabend
Der Spielabend des Wormser Schachvereins ist Jahr freitags ab 18 Uhr im Hotel Boos. Training ist dienstags für Anfänger 16.30–18 Uhr, für Fortgeschrittene 18–19.30 Uhr. Interessierte wenden sich vor der ersten Teilnahme bitte an Patrick Boos unter Mobilnummer 0157 85068824. Weitere Infos unter www.wormser-schachverein.de.

Pfälzischer Schachkongress 2026 in Kaiserslautern

Einzigartige 93. Auflage der Traditionsveranstaltung

Als einer der wenigen Schachverbände in Deutschland hat der Pfälzische Schachbund für seine jährlichen Einzelmeisterschaften das Kongressformat aus dem 19. Jahrhundert beibehalten. Während man anderswo längst zur Ausrichtung von einem oder zwei Schweizer-System-Turnieren übergegangen ist, gibt es in der Pfalz nach wie vor Haupt- und Meisterturniere mit einem Auf- und Abstiegssystem. Dies macht den Pfälzischen Schachkongress zu einem besonderen Highlight im Schachkalender der Region, da es für Amateure sonst kaum Turniere in diesem Format gibt.

Für den ausrichtenden Verein stellt die Großveranstaltung mit 100 bis 200 Teilnehmern eine gewaltige organisatorische Heraus- forderung dar. So ist es nachvollziehbar, dass sich für dieses Jahr kein Verein bereit erklärt hat. Statt den Kongress ausfallen zu lassen, ist dankenswerterweise der PSB selbst als Veranstalter eingesprungen, um die Tradition aufrechtzuerhalten. Für die nächsten zwei Jahre ist der Kongress gesichert, im Jubiläumsjahr 2028 wird der Wormser Schachverein als Ausrichter auftreten.

Als Veranstaltungsort wurde das Hohenstaufen-Gymnasium in Kaiserslautern ausgewählt, wo dieses Jahr bereits ein Wochenende der Oberliga Südwest stattgefunden hat. Wie üblich wurde der Kongress an den beiden Wochenenden um Ostern herum ausgetragen, die Spieltage im Turnierschach waren dieses Jahr konkret vom 27.03. - 29.03. und 02.04. - 04.04.

Ein Kongress für Martin Heider

Im MTA wurde unter zehn Teilnehmern im Rundensystem der Titel des Pfalzmeisters ausgespielt. Dabei waren mit Martin Heider, Roland Ollenberger und David Musiolik drei Wormser. Martin gewann mit sagenhaften 8,5/9 zum dritten Mal nach 2017 und 2018 die Meisterschaft. Nur in der Partie gegen Roland gelang es ihm nicht, seine Gewinnstellung zu verwerten. David erreichte mit 5,5/9 den zweiten Platz, obwohl er mit 0/2 gestartet war. Roland spielte ein starkes erstes Wochenende mit 3,5/4 und wurde im Endeffekt mit 5/9 Fünfter.

Das MTB versprach laut Papierform ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Marco Albert (SK Kaiserslautern 1905) und dem Wormser Teilnehmer Johannes Feldmann. Während Johannes am ersten Wochenende diese Erwartung einigermaßen einlösen konnte (3/4), lag er in der Endabrechnung mit 6/9 deutlich hinter dem Turniersieger Albert, der nur zwei Remis abgab. Der klare zweite Platz genügt immerhin zur Qualifikation für das MTA 2027.

Bei den Meisteranwärterturnieren MAT I und MAT II, gewonnen jeweils von Andy Sievers (SK Kaiserslautern 1905, 7/9) und Oliver Prestel (SK Frankenthal, 7,5/9), gab es keine Wormser Beteiligung.

In den fünf Hauptturnieren (Schweizer System mit jeweils etwa 20 Teilnehmern) siegten Wolfgang Kreuscher, Ben Usinger, Fynn Didas, Alexander Pelt und Tamir Chromey. Als einziger Wormser Teilnehmer belegte Aristotelis Blatzos mit guten 4,5/7 den sechsten Platz im HT II. Das Seniorenturnier wurde ohne Wormser Beteiligung die sichere Beute von Ihor Tiutiunikov (SC Ramstein-Miesenbach, 6,5/7).

Blitz- und Schnellschachturniere

Das Blitzturnier (19 Runden Schweizer System) fand bereits am 28.03. statt. Hier nahm neben Heider, Musiolik und Ollenberger noch Pascal Gerhardt teil. Auch im Blitz konnte Martin mit 16,5/19 abräumen und belegte einen halben Punkt vor David den ersten Platz. Roland erreichte den sechsten Platz (13/19), Pascal Gerhardt erzielte mit 10/19 ein positives Ergebnis.

Dieselben vier Teilnehmer vom Wormser Schachverein fanden sich auch am 30.03. zur Schnellschach-A-Gruppe (7 Runden Schweizer System) ein. Auch hier siegte Martin (5,5/7), dieses Mal nach Feinwertung vor Oleg Yakovenko (SK Kaiserslautern 1905). Roland und David erreichten jeweils 5/7 und teilten damit den 3. - 6. Platz. Pascal Gerhardt landete im Mittelfeld, an der B- und C-Gruppe nahmen keine Wormser Spieler teil, Dieter Meyer (SK Dahn) und Dieter Schmitt (SV Weilerbach) gewannen hier.

Am Schlusstag, dem 04.04. fand noch das traditionelle Mannschaftsblitz über 15 Runden statt. Hier meldete Worms zwei Mannschaften: Worms I (Martin Heider, David Musiolik, Roland Ollenberger, Johannes Feldmann). Diese Mannschaft konnte alle Begegnungen gewinnen (30/30) und erreichte damit den Blitzmannschaftstitel. Die zweite Wormser Mannschaft (Dr. Daniel Helbig, Dennis Nasshan, Steffen Schluchter, Fabian Guckes) erreichte den neunten Platz mit 17/30 Mannschaftspunkten. Als zweiter Spieler holt Martin Heider somit beim Kongress das Quadrupel aus MTA, Blitz, Schnellschach und Mannschaftsblitz. Eine überragende Leistung.

Es bleibt noch zu erwähnen, dass David Musiolik und Johannes Feldmann zusammen mit Josua Scherer (SC Schifferstadt) den Problemlösewettbewerb am ersten Wochenende gewinnen konnten. Ein weiterer erwähnenswerter Wormser Teilnehmer war Elias Holschuh, der im Schiedsrichterteam mitwirkte.

Heider Martin Heider(r.) beim Nibelungen-Open 2025 gegen Simon Commercon(l.)

Spielabend
Der Spielabend des Wormser Schachvereins ist Jahr freitags ab 18 Uhr im Hotel Boos. Training ist dienstags für Anfänger 16.30–18 Uhr, für Fortgeschrittene 18–19.30 Uhr. Interessierte wenden sich vor der ersten Teilnahme bitte an Patrick Boos unter Mobilnummer 0157 85068824. Weitere Infos unter www.wormser-schachverein.de.

Die Besten in drei Disziplinen

Patrick Völbel und Dominik Schäffner gewinnen Kombiturnier

Der Wormser Schachverein veranstaltete unter der Leitung von Mike Martin und Erik Eisenhauer das bereits 20. Kombiturnier, bei dem Zweierteams in den Disziplinen Schach960, Tischkicker und Darts gegeneinander spielten.

Nach fünf langen, umkämpften Runden konnten Patrick Völbel und Dominik Schäffner das Kombiturnier schließlich für sich entscheiden. Insgesamt erreichten sie 11 von 15 möglichen Punkten. Auf dem 2. Platz landete das Überraschungsteam Simon Guckes/Marlon Burg. Dritter wurden die Brüder Oleg und Denis Yakovenko aus Kaiserslautern.

Unter den nachfolgenden Teams wurden Disziplinpreise vergeben. Das Team Jan Nagel/Christoph Haus konnte alle seine Darts-Spiele gewinnen und bekam dafür den Disziplinpreis. Für die Disziplin Schach960 ging der Preis an das Brüder-Team Tobias und Lukas Göttel. Und auch das dritte Brüder-Team des Turniers, Matthias und Daniel Huschens, wurde für die beste Leistung am Tischkicker mit einem Preis ausgezeichnet.

Völbel & Schäffner Die Kombiturnier-Sieger 2026: Patrick Völbel und Dominik Schäffner

Spielabend
Der Spielabend des Wormser Schachvereins ist Jahr freitags ab 18 Uhr im Hotel Boos. Training ist dienstags für Anfänger 16.30–18 Uhr, für Fortgeschrittene 18–19.30 Uhr. Interessierte wenden sich vor der ersten Teilnahme bitte an Patrick Boos unter Mobilnummer 0157 85068824. Weitere Infos unter www.wormser-schachverein.de.

Närrisches Blitz-Schachturnier "Worms bleibt Worms"

Mike Martin fast wie einst in Augsburg

Der Wormser Schachverein veranstaltete zu Fastnacht wieder sein närrisches Blitz-Schachturnier unter dem Motto "Worms bleibt Worms". In allen neun Runden wurden die Regeln leicht oder weniger leicht modifziert, es wurden Schach-Varianten gespielt oder es gab andere Vorgaben und kreative Einfälle des Spielleiters Mike Martin.

Dieser organisierte nicht nur das beliebte Turnier, sondern er konnte es mit fast perfekten 8,5 Punkten sogar gewinnen. Wie einst bei einem großen Turnier in Augsburg landete Martin wieder vor zwei sehr starken Spielern, nämlich FIDE-Meister Pascal Karsay und Martin Heider, die beide zuletzt mit einer DWZ von über 2400 in die TOP 100 der deutschen Schachspieler gestoßen waren. Damals in Augsburg gelang Mike Martin sogar das Kunststück gegen einen Großmeister aus Übersee zu remisieren.

Das närrische Blitzturnier zeichnete sich darüber hinaus durch eine heitere Stimmung und vielen kostümierten Schachspielerinnen und Schachspielern aus. Der Preis für das beste Kostüm ging an Dr. Dominik Schäffner.

Fastnacht Mitglieder des Wormser Schachvereins verkleideten sich für das Fastnachtsblitzturnier

Spielabend
Der Spielabend des Wormser Schachvereins ist Jahr freitags ab 18 Uhr im Hotel Boos. Training ist dienstags für Anfänger 16.30–18 Uhr, für Fortgeschrittene 18–19.30 Uhr. Interessierte wenden sich vor der ersten Teilnahme bitte an Patrick Boos unter Mobilnummer 0157 85068824. Weitere Infos unter www.wormser-schachverein.de.

Erfolg bei RLP-Meisterschaft für Hagen Braner

Schach: Hagen Braner fährt zur Deutschen Meisterschaft

Großer Erfolg für Hagen Braner, Jugendspieler des Wormser Schachvereins. Bei den rheinland-pfälzischen Jugendmeisterschaften in Pirmasens belegte er in der Altersklasse U12 den zweiten Platz und qualifizierte sich damit für die Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften in Willingen. Im Feld der 38 Spieler war Hagen an Nummer 9 gesetzt und zählte damit zum erweiterten Favoritenkreis. Zum Auftakt gelangen ihm drei Siege, darauf folgten zwei Remis, unter anderem gegen den späteren Turniersieger Omer Al Luwaisi, für den es der einzige Punktverlust bleiben sollte. In der Vorschlussrunde gewann Hagen gegen Max Wolf und verschaffte sich damit eine hervorragende Ausgangsposition, da ein Remis in der letzten Partie zur Qualifikation ausreichen würde. Und genau so kam es: Hagen holte gegen Julius Arne den benötigten halben Punkt und damit die Vizemeisterschaft. Dafür gibt es Lob von FIDE-Meister und Jugendleiter Pascal Karsay: "Hagens Erfolg freut mich sowohl für den Verein als auch vor allem persönlich sehr. Er hat das Zeug dazu, ein sehr starker Schachspieler zu werden."

Hagen Hagen Braner (r.) beim Nibelungen-Open 2025 (Foto: Marc Braner)

Spielabend
Der Spielabend des Wormser Schachvereins ist Jahr freitags ab 18 Uhr im Hotel Boos. Training ist dienstags für Anfänger 16.30–18 Uhr, für Fortgeschrittene 18–19.30 Uhr. Interessierte wenden sich vor der ersten Teilnahme bitte an Patrick Boos unter Mobilnummer 0157 85068824. Weitere Infos unter www.wormser-schachverein.de.

Heusenstammer Sparkassen-Open 2025

9. Platz für Pascal Karsay

Vom 20.11. - 23.11. fand im Sportzentrum Martinsee in Heusenstamm (Landkreis Offenbach) das 11. Sparkassen-Open statt. Trotz des im Vergleich zur Jubiläumsauflage im Vorjahr reduzierten Preisfonds fanden vier Großmeister und zahlreiche weitere Titelträger den Weg in die hessische Kleinstadt. Insgesamt fanden neben dem A-Open noch ein B-Open für Spieler mit unter 2000 DWZ/Elo und ein Jugendturnier (J-Open, U14) statt. Der Wormser Schachverein war mit vier Spielern vertreten, Pascal Karsay, Roland Ollenberger und Johannes Feldmann im A-Open, und Elias Holschuh im B-Open.

Pascal Karsay (5,5/7) gab lediglich drei Remis ab und erreichte mit dem 9. Platz ein starkes Ergebnis. Mit einem Sieg in der Schlussrunde wäre auch der geteilte Turniersieg möglich gewesen, aber sein Gegner Bayastan Sydykov erwies sich als zu gut vorbereitet, als dass Pascal ein erfolgreiches Gambitspiel hätte aufziehen können.

Johannes Feldmann (4/5) besiegte in der 4. Runde mit GM Petro Golubka den Turniersieger des Jahres 2023, leider musste er einen Tag früher abreisen. Roland Ollenberger (4/7) gewann einige schöne Partien, musste aber auch drei Niederlagen hinnehmen. Elias Holschuh (4,5/7) erreichte eine Platzierung im vorderen Mittelfeld.

Pascal Karsay

Pascal Karsay

Turniersieger im A-Open wurde überraschend der nur an 14 gesetzte FM Paul Hinrichs (6/7), der spektakulär zwei der teilnehmenden Großmeister schlagen konnte: In der 4. Runde konterte er GM Bryan Smith aus, in der Vorschlussrunde musste GM Hagen Poetsch die Segel streichen. Nur GM Alexander Bagrationi (6/7) konnte die gleiche Punktzahl erreichen, schob aber im Vergleich eine deutlich ruhigere Kugel.

Pascal Karsay gewinnt Thomas-Steinkohl-Pokal

Finale gegen Roland Ollenberger

Das diesjährige Pokalturnier des Wormser Schachvereins verzeichnete mit 23 Spielerinnen und Spielern eine ausgezeichnete Beteiligung. Zum ersten Mal firmierte es unter dem Namen „Thomas-Steinkohl-Pokal" in Erinnerung an den im letzten Jahr so plötzlich verstorbenen langjährigen Spitzenspieler des Vereins.
Wie üblich wurde Schnellschach im KO-System gespielt, und in fast allen Fällen setzten sich die nominellen Favoriten durch. Im Halbfinale kam es zu den Begegnungen Pascal Karsay - Mike Martin und Roland Ollenberger - Steffen Schluchter, in denen sich jeweils die erstgenannten Spieler durchsetzten. Mike Martin gewann das Spiel um Platz 3, während im Finale erst die Armageddon-Blitzpartie die Entscheidung brachte. Pascal Karsay konnte das Duell schließlich für sich entscheiden und das Pokalturnier nach 2019 und 2023 zum dritten Mal gewinnen..

Pascal Karsay Vorne: Pascal Karsay - Roland Ollenberger, hinten: Mike Martin - Steffen Schluchter

Gemeinsam Schach spielen

Der Spielabend des Wormser Schachvereins ist freitags ab 18 Uhr im Hotel Boos. Training ist dienstags für Anfänger 16.30 bis 18 Uhr, für Fortgeschrittene 18 bis 19.30 Uhr. Interessierte wenden sich vor der ersten Teilnahme bitte an Patrick Boos

Fritz-Peter Boos verstorben

Nachruf auf langjähriges Vereinsmitglied

Der Wormser Schachverein trauert um sein langjähriges Mitglied Fritz-Peter Boos, der am 28. Juli im Alter von 84 Jahren verstorben ist.

Fritz-Peter Boos war dem Wormser Schachverein über mehrere Jahrzehnte eng verbunden. Zunächst als Spieler, und Ende der 80er-Jahre auch als Funktionär. Er bekleidete zunächst das Amt des Spielleiters und war anschließend auch Kassenwart des Vereins.
Später trug er auf zweifache Weise ganz entscheidend zum Aufschwung des Vereins und zu seinen anhaltenden Erfolgen bei: Einmal dadurch, dass er seinen Sohn Patrick zum Schachspielen brachte.

Fritz-Peter Boos

Und zum anderen durch die Bereitstellung der Räumlichkeiten im Hotel Boos, wodurch die viele Jahre währenden Sorgen und Suchen um und nach einem Spiellokal endlich der Vergangenheit angehörten.
Der Wormser Schachverein hat Fritz-Peter Boos viel zu verdanken! Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten.

Achtbar geschlagen - Wormser Schachverein verliert knapp in Bickenbach

Gute Anfangsphase macht Zuversicht

Die erste Mannnschaft des Wormser Schachvereins gastierte in der Oberliga Süd-West auswärts beim starken Aufsteiger aus dem hessischen Bickenbach. Die Eröffnungsphase verlief vielversprechend für die Wormser Mannschaft. So fanden sich viele Spieler in ihrem gewohnten Terrain gut zurecht. Altmeister Steffen Schluchter mit Weiß an Tisch 5 ließ mit einem Remis nichts anbrennen. Die schwarzen Steine führend an Brett 4 konnte der formstarke Johannes Feldmann seinem Gegenüber ohne Probleme ebenfalls ein Unentschieden abtrotzen.

Ein bisschen zu viel Risiko - Worms liegt hinten

Leider gekippt ist der Mannschaftskampf, als René Dausch an Tisch 7 mit den weißen Steinen seine Initiative überschätzte und nach einem taktischen Gegenschlag ins Hintertreffen geriet. Zeitgleich verteidigte Mike Martin an Brett 6 als Nachziehender seinen geschwächten König sauber, bis dies zum unvermeidlichen Remis führte. An Brett 1 setzte Spitzenspieler Martin Heider mit Weiß Akzente mit einem spannenden Bauernopfer, doch sein Gegner verteidigte sauber, wonach sich beide auf ein Unentschieden verständigten. So stand es bereits 3:2 für Bickenbach und die Hypothek für die anderen Wormser Spieler war groß.

Gute Schlussphase wird nicht belohnt

Bei noch drei ausstehenden Partien war nun eine sehr große Überraschung nötig, um Bickenbach noch in Bedrängnis zu bringen. Über weite Strecken der Begegnung spielte Pascal Gerhardt an Brett 8 eine sehr gute Partie, doch gegen dessen deutlich wertungsstärkeren Gegner hatte der Wormser kurz vor Zug 40 taktisch das Nachsehen und gab auf. Eine makellose Vorstellung lieferte Mannschaftsführer Pascal Karsay an Brett 2 ab. Mit den schwarzen Steinen gelang es dem Wormser, seinen Gegner mit materiellem Ungleichgewicht zu bezwingen und einen verdienten Sieg einzufahren. Indes bemühte sich Roland Ollenberger an Tisch 3 mit Weiß die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Zwar rettete sich der Rossolimo-Experte in ein Unentschieden, nachdem er einen glatten Minusbauern wieder zurückeroberte. Doch leider bedeutete dies gleichzeitig den Endstand von 4,5:3,5 für Bickenbach. "Schade, aber achtbar geschlagen", fasste Vizepräsident Dr. Gernot Köhler das Spiel treffend zusammen.

Roland Ollenberger

Gemeinsam Schach spielen

Der Spielabend des Wormser Schachvereins ist freitags ab 18 Uhr im Hotel Boos. Training ist dienstags für Anfänger 16.30 bis 18 Uhr, für Fortgeschrittene 18 bis 19.30 Uhr. Interessierte wenden sich vor der ersten Teilnahme bitte an Patrick Boos

Gelungener Auftakt der Oberliga-Saison 2025/2026

Worms bezwingt Schott Mainz

Die 1. Mannschaft des Wormser Schachvereins startete Ende September in die neue Oberliga-Saison. Das erklärte Ziel: der Klassenerhalt – eine Mission, die das Team um Kapitän FM Pascal Karsay fest im Blick hat.

Der Heimkampf gegen Schott Mainz begann mit einem erfreulichen Paukenschlag. Eine Mainzer Teilgruppe war verspätet losgefahren und steckte im Stau fest, sodass Worms kampflos an den Brettern 1, 5 und 6 durch Martin Heider, Johannes Feldmann und Nikita Weber mit 3:0 in Führung ging. David Musiolik ließ an Brett 4 gegen Schenderowitsch nichts anbrennen einigte sich kurz nach der Eröffnungsphase auf die Punkteteilung – der Heimsieg rückte für Worms in greifbare Nähe.

Es folgte eine fast zweistündige Phase ohne Ergebnisveränderung. Dann verlor IM René Dausch an Brett 7 nach einem wilden Schlagabtausch gegen Metzdorf die Kontrolle über seine Stellung und musste aufgeben. An Brett 8 entschied sich Pascal Gerhardt in leicht besserer Position für die Sicherheitsvariante und sicherte mit einem Dauerschach zumindest das Mannschaftsremis.

FM Roland Ollenberger hatte an Brett 3 in der Königsindischen Verteidigung lange eine ausgeglichene Stellung gegen Chassard. Doch in akuter Zeitnot unterliefen ihm zwei schwächere Züge, die sein Gegner zum vollen Punktgewinn nutzte. Damit lag die Verantwortung beim Kapitän: FM Pascal Karsay musste an Brett 2 gegen Frischmann den entscheidenden halben Punkt holen. In einer turbulenten Partie, die selbst erfahrene Zuschauer ins Grübeln brachte, entschied er sich für eine Zugwiederholung – und sicherte damit den 4,5:3,5-Erfolg für Worms.

Dieser überraschende Punktgewinn gegen Schott Mainz verschafft den Wormsern eine vielversprechende Ausgangslage im Kampf um den Klassenerhalt.

Pascal Karsay gegen Rick Frischmann

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Der Spielabend des Wormser Schachvereins ist freitags ab 18 Uhr im Hotel Boos. Training ist dienstags für Anfänger 16.30 bis 18 Uhr, für Fortgeschrittene 18 bis 19.30 Uhr. Interessierte wenden sich vor der ersten Teilnahme bitte an Patrick Boos

Zeltlager im Pfälzerwald 2025

Spaß und Spiele im Schach-Zeltlager

Mit knapp dreißig Spielerinnen und Spielern reiste der Wormser Schachverein ins Zeltlager nach Annweiler am Trifels. Neben Schachspielen und Schachtraining wurden auch andere Spiele wie Cornhole, Fußball, Boule und Catan gespielt. Letzteres erfreut sich im Verein so großer Beliebtheit, dass ein eigenes Turnier dazu durchgeführt wurde, das Dirk Niekisch gewinnen konnte. Auch ein eigenes Tischtennisturnier gab es wieder. Im Finale setzte sich Elias Holschuh gegen Matthias Kern durch.
Weiterhin gab es Public Viewing zur Fußball-EM und am Lagerfeuer wurden Marshmallows gegrillt und Geschichten erzählt. Das traditionelle Blitzschachturnier am Samstagabend mit dem Sieger Steffen Schluchter bildete den krönenden Abschluss des Zeltlagers.

Der Wormser Schachverein im Zeltlager.

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Wormser Schachverein ist Meister in der Kreisklasse

Großer Erfolg auf Bezirksebene

Mit einem klaren 4:0 gegen die TSG Grünstadt II sicherte sich die 6. Mannschaft des Wormser Schachvereins die Meisterschaft in der Kreisklasse. Angeführt von Mannschaftsführer Martin Hammes (6 Punkte aus 6 Spielen!) gab das Team mit den weiteren Stammspielern Elias Großkopf (4 aus 4), Karsten Großkopf sowie Leonhard Schmitt im Saisonverlauf nur zwei Zähler ab. Weiterhin zum Einsatz kamen Marcel Ruh-Clausen, Johannes Kößl, Leonhard Römer und Sebastian Geil.

Auch siebte Mannschaft in der Spitzengruppe

Die 7. Mannschaft belegte nach einem abschließenden 2:2 beim SK Frankenthal VII den zweiten Tabellenplatz. Dabei gelang ihr eine Besonderheit: Jovan Bradic, Hagen Braner, Clarissa Kern und Mannschaftsführer Marc Braner spielten die komplette Saison durch - die Mannschaft kam also ohne einen einzigen Ersatzspieler aus. Zudem ist die Jugendspielerin Clarissa Kern mit 6,5 Punkten aus 7 Spielen die Topspielerin der Liga.

Steffen Schluchter

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Wormser Schachsenioren verteidigen Meistertitel

Schlußrunde der PSB-Seniorenmannschaftsmeisterschaft

Die Seniorenmannschaft des Wormser Schachvereins konnte den Erfolg aus der letzten Saison wiederholen und ist zum zweiten Mal Pfalzmeister geworden. Bei der abschließenden Zentralrunde gab es ein klares 3,5:0,5 gegen Schifferstadt II. Die Mannschaft gab im Saisonverlauf nur gegen den Post SV Neustadt ein 2:2 ab und gewann die weiteren Spiele souverän. Mit dem Internationalen Meister Rene Dausch (6,5 Punkte/8 Spiele) und Dr. Gernot Köhler (6/7) stellt das Team auch zwei der vier Brettmeister. Zur Meistermannschaft gehören außerdem Olaf Nazarenus (3,5/4), Gregor Werner (4/7) und Ulrich Krüger (4,5/6).

Steffen Schluchter Dr. Gernot Köhler spielte eine starke Saison und wurde Brettmeister. Foto: Marc Braner.

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Vereinsmeisterschaft 2025

05.12.2025  In der zweiten Jahreshälfte richtet der Wormser Schachverein traditionell die Vereinsmeisterschaft aus, wobei der Austragungsmodus identisch zur Stadtmeisterschaft ist (7 Runden Schweizer System). Die erste Runde fand dieses Jahr am 22..08.2025 statt; die letzte am 05.12.2025. Es fanden sich gute 30 Teilnehmer ein, im Vorderfeld der Setzliste befanden sich ungefähr die gleichen Spieler aus der ersten Mannschaft, wie bei vergangenen Stadt- und Vereinsmeisterschaften.

In der ersten Runde blieben sämtliche Überraschungen aus, da sich alle Favoriten durchsetzen konnten. Gleichzeitig waren Martin Heider und Patrick Boos zum Rundentermin verhindert und begannen das Turnier mit einem kampflosen Remis.

In der zweiten Runde bestanden aufgrund der relativ hohen Teilnehmerzahl weiterhin große Unterschiede bei der Wertungszahl. Talha Taskan konnte hier dem stärker eingeschätzten Patrick Boos ein Unentschieden abnehmen, ansonsten gingen sechs Teilnehmer mit voller Punktzahl in die dritte Runde.

In der dritten Runde war die Begegnung am Spitzenbrett als Erstes entschieden: Steffen Schluchter musste gegen Pascal Karsay krankheitsbedingt passen. Talha Taskan setzte seinen Lauf fort und besiegte den wertungsstärkeren Valentin Nettsträter. An den Brettern weiter vorne kam es zu keinen markanten Weichenstellungen.

In Runde 4 trafen mit Pascal Karsay und Roland Ollenberger bereits zwei Titelträger aufeinander, wobei sich ersterer durchsetzen konnte. Ebenso zeigte Martin Heider eine starke Leistung und besiegte mit den schwarzen Steinen Johannes Feldmann - die beiden Favoriten hatten im Anschluss an die Runde 4/4 beziehungsweise 3,5/4 Punkte, und damit eine ausgezeichnete Ausgangsposition. Mike Martin gewann gegen Steffen Schluchter, nachdem er bereits zuvor mit einem Remis gegen Johannes Feldmann einen Achtungserfolg erzielt hatte. Darüber hinaus gewann in dieser Runde Elias Holschuh eine dramatische Partie gegen Patrick Völbel, was die größte Überraschung darstellte.

Martin Heider Heider - Ollenberger bei der Stadtmeisterschaft im Frühjahr 2025

Zu einer faustdicken Überraschung kam es in der anschließenden fünften Runde: Am Spitzenbrett konnte Mike Martin den bis dahin führenden Pascal Karsay schlagen, nachdem der Favorit im Sizilianer das Risiko zu hoch geschraubt hatte. Mike konnte elegant einen unabwehrbaren Königsangriff aufbauen. Zusammen mit Mike Martin konnte somit Martin Heider, der routiniert gegen Patrick Boos siegte, die Führung im Turnier übernehmen.

Martin Heider wird Vereinsmeister 2025

In der sechsten Runde endete die Siegesserie von Mike Martin, der favorisierte Martin Heider konnte sich im Spitzenduell durchsetzen. Damit ging Heider mit einem halben Punkt Vorsprung in die Schlussrunde, nur Pascal Karsay, der gegen Elias Holschuh erfolgreich war, konnte die Verfolgung aufnehmen. Somit kam es in der letzten Runde endlich zum direkten Aufeinandertreffen der beiden Top-Favoriten, welches direkt über den Turniersieg entschied.

Pascal Karsay überraschte in der Entscheidungspartie bereits im ersten Zug, indem er auf eine geschlossene Partieanlage verzichtete. Es entwickelte sich eine zähe Positionspartie, in der Martin Heider früh das Läuferpaar erhielt, sich dafür aber sorgfältig verteidigen musste. Als es irgendwann so aussah, als würde Pascal Fortschritte Richtung Partiegewinn machen, wickelte Martin in ein Turmendspiel ab. Dieses sah zwar zunächst vielversprechend für Weiß aus, aber es stellte sich heraus, dass der Nachziehende doch über zum Unentschieden ausreichendes Gegenspiel verfügte. Somit belegte Martin Heider den ersten Platz mit 6/7 und errang den Vereinsmeistertitel, wobei er ja am Brett nur dieses eine Unentschieden abgegeben hatte. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Pascal Karsay und Mike Martin, wobei der letztgenannte weit über seiner Rating-Erwartung agierte. Die übrigen Preisränge belegten Johannes Feldmann, der ein unauffälliges Turnier spielte, aber in der siebten Runde zur rechten Zeit gegen Patrick Boos gewann, und Steffen Schluchter, dem es überraschend gelang, Roland Ollenberger in eine Falle zu locken.

Ausschreibung

Ergebnisse der ersten Runde  auf Chess-Results (22.08.2025)

Ergebnisse der zweiten Runde  auf Chess-Results (12.09.2025)

Ergebnisse der dritten Runde  auf Chess-Results (26.09.2025)

Ergebnisse der vierten Runde  auf Chess-Results (10.10.2025)

Ergebnisse der fünften Runde  auf Chess-Results (07.11.2025)

Ergebnisse der sechsten Runde  auf Chess-Results (21.11.2025)

Ergebnisse der siebten Runde  auf Chess-Results (05.12.2025)

Erfolg im Kampf um Ligaverbleib

Wormser Schachverein: Erfolgreicher Doppelspieltag für die erste Mannschaft

Am sechsten und siebten Spieltag der laufenden Oberliga-Saison spielte die erste Mannschaft des Wormser Schachvereins in der Nähe des Betzenbergs gegen den SK Kaiserslautern und gegen den SV 1926 Riegelsberg, die beide Konkurrenten im Duell um den Ligaverbleib sind.

Nach zwischenzeitlich großem Rückstand noch der 4:4-Ausgleich

Gegen Kaiserslautern fand nominell ein Mannschaftskampf auf Augenhöhe mit dem Gegner statt. Doch schnell sorgten zwei Niederlagen von David Musiolik und Valentin Nettsträter dafür, dass Kaiserslautern sich gute Chancen auf einen Mannschaftssieg ausrechnen durfte. Nach dem Unentschieden von Dr. Daniel Helbig und einer Niederlage von Roland Ollenberger lastete der Druck auf den anderen noch spielenden Wormsern. Umso erfreulicher waren dann die gut herausgespielten Siege von Johannes Feldmann, Pascal Karsay und Martin Heider, die den Wormser Rückstand vollständig egalisierten. In einer sehr umkämpften und abwechslungsreichen Partie verteidigte Dennis Nasshan seine Stellung sauber und lies im Endspiel nichts zu, bis er sich mit dessen Gegner auf ein Unentschieden verständigte.

Wichtiger Sieg gegen den Tabellennachbarn

Nach der verpassten Chance, einen Sieg einzufahren, war es umso wichtiger, gegen Riegelsberg zwei Punkte mitzunehmen, um weitere Mannschaften hinter sich zu lassen. Schnelle Remis von Dirk Niekisch und von Johannes Feldmann trugen dazu bei, dass andere Spieler ihre vorteilhaften Stellungen in Ruhe ausbauten. So konnten Martin Heider und Pascal Karsay ihre Partien beide im Gleichschritt gewinnen. Für die beiden Spitzenbretter läuft die Saison gemessen an der Punkteausbeute bislang sehr gut. David Musiolik fand unter Zeitdruck stets die besten Züge und behielt in komplexer Stellung den besseren Überblick, was zu einem weiteren Sieg führte. Nach einer kämpferischen Partie musste sich Roland Ollenberger letztendlich mit einer Punkteteilung begnügen.

Ärgerlich an diesem Nachmittag war lediglich der Partieverlauf von Valentin Nettsträter. Der Wormser spielte bis in die letzte Phase des Endspiels hinein eine ausgezeichnete Partie, belohnte sich aber für den Aufwand nicht. Stattdessen unterliefen ihm zwei folgenschwere Fehler, die dessen Gegner zum Sieg nutzte. In einer komplizierten Stellung behielt Dennis Nasshan den Überblick und nutzte seine beiden Freibauern nach sechs Stunden zum Sieg, was gleichzeitig den wichtigen 5,5:2,5-Sieg für den Wormser Schachverein bedeutete.

Johannes Feldmann gegen Stefan Engels, Nibelungen-Open 2025

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Zwei knappe Niederlagen für den Wormser Schachverein

Oberliga-Wochenende in Mainz-Gonsenheim

Die erste Mannschaft des Wormser Schachvereins gastierte in der Oberliga Südwest beim TSV Schott Mainz, der der Ausrichter des Doppelspieltags waren. Gegner der Wormser Mannschaft waren am Samstag die Schachfreunde Neuberg und am Sonntag der Schachverein Oberursel.

Ein individueller Fehler macht den Unterschied gegen Neuberg

Personell konnte die Mannschaft nicht aus dem Vollen schöpfen und sodass Neuberg - ein direkter Konkurrent um den Klassenerhalt - insgesamt leicht favorisiert war. Dementsprechend entwickelte sich ein spannender Kampf, der über sechs Stunden andauerte. Insgesamt konnte Worms drei Partiegewinne verbuchen: Mannschaftsführer Pascal Karsay gelang es, seine Partie aus der Eröffnung heraus zu dominieren, auch Fabian Guckes punktete souverän. Johannes Feldmann gelang es, seinen Gegner in einem gleichwertigen Endspiel auszutricksen. Mit einem recht schnellen Unentschieden am Spitzenbrett steuerte auch Martin Heider einen halben Punkt bei. Jedoch unterlagen die Wormser in allen übrigen Begegnungen, wobei Mike Martin und Nikita Weber deutlich ratingstärkere Gegner gegen sich hatten. Steffen Schluchter verlor aus einer ausgeglichenen Stellung heraus, während es bei Roland Ollenberger durchaus spannend wurde. In einem scharfen Sizilianer konnte dessen Gegner eine Qualität gewinnen und nach langem Kampf verwerten. Damit ergab sich sich der Endstand von 3,5:4,5. Nichtsdestotrotz machten die Einzelleistungen aller Spieler Zuversicht für den folgenden Spieltag.

Hohe Qualität an jedem Brett bei Oberursel

Die Herausforderung am Sonntag war nicht weniger anspruchsvoll – im Gegenteil. Oberursel trat gegen Worms mit stolzen fünf Titelträgern und einer insgesamt sehr ausgeglichenen sowie guten Mannschaft an. Die große Überraschung blieb aus, doch einen sehr schönen Erfolg konnte Mike Martin mit den schwarzen Steinen verbuchen. Der Wormser Favoritenschreck besiegte überzeugend einen über 300 ELO stärkeren internationalen Meister. Weitere Punkte mit einem Remis beigesteuert haben Martin Heider, Pascal Karsay, Roland Ollenberger und Steffen Schluchter. Zwischenzeitlich gab es kurze Hoffnungen auf ein Unentschieden, als Martin Heider eine Gewinnstellung hatte und nicht klar war, dass Patrick Boos eine Niederlage einstecken muss. Jedoch geht auch dieses Mannschaftsspiel verdient mit 3:5 verloren.

Mission Klassenerhalt weiterhin realistisch

Insgesamt spielte das Team im Rahmen der Möglichkeiten und präsentierte sich mit achtbaren Einzelergebnissen. Im Kampf um den Ligaverbleib wird es im Laufe der Saison darauf ankommen, weitere direkte Konkurrenten zu schlagen und, sofern möglich, noch den ein oder anderen Favoriten zu ärgern.

Fabian Guckes bei der Analyse

Gemeinsam Schach spielen

Der Spielabend des Wormser Schachvereins ist freitags ab 18 Uhr im Hotel Boos. Training ist dienstags für Anfänger 16.30 bis 18 Uhr, für Fortgeschrittene 18 bis 19.30 Uhr. Interessierte wenden sich vor der ersten Teilnahme bitte an Patrick Boos

Stadtmeisterschaft 2026

19.04.2026  In der ersten Jahreshälfte richtet der Wormser Schachverein traditionell die Stadtmeisterschaft aus, wobei der Austragungsmodus identisch zur Vereinsmeisterschaft ist (7 Runden Schweizer System). Die erste Runde fand dieses Jahr am 09.01.2026 statt; die letzte ist am 08.05.2026. Es fanden sich etwa 25 Teilnehmer ein, das Vorderfeld der Setzliste prägen die beiden Wormser Spitzenspieler Pascal Karsay und Martin Heider, während gleichzeitig einige bekannte Namen fehlen.

Die Favoriten hatten es in der ersten Runde schwerer als im Vorjahr: Der erfahrene Patrick Boos musste gegen den 13-jährigen Lampertheimer Fabian Menger die Segel streichen, während Elias Großkopf von Boris Helm ein Remis abgetrotzt wurde.

In der zweiten und dritten Runde, gab es dagegen weniger Überraschungen: Clarissa Kern konnte sich jeweils gegen die höher eingeschätzten Hans-Christoph Ketelhut und Joachim Fiedler durchsetzen, ansonsten kam es nur zu ein paar Remis. An den ersten beiden Brettern fand in Runde drei eine erste Standortbestimmung statt, wobei Pascal Karsay und Martin Heider jeweils gegen Mike Martin und Patrick Völbel gewannen. Das Turnier wurde damit endgültig zum Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden 2400er.

In Runde 4 stand bereits die Spitzenpaarung Karsay - Heider an, welche nach hartem Kampf remis endete. Dies erlaubte es Patrick Völbel und Patrick Boos, den Rückstand auf einen halben Punkt zu verkürzen, während Fabian Menger mit seinem Sieg gegen Jan Nagel ein weiteres Ausrufezeichen setzte.

Martin Heider Martin Heider (r.) bei der Stadtmeisterschaft 2025 gegen Roland Ollenberger (l.)

In der fünften Runde gelang es Pascal Karsay, mit Patrick Völbel auch den letzten noch verbliebenen Spieler über 2000 DWZ zu besiegen, wohinter Martin Heider mit seinem Partiegewinn gegen Valentin Nettsträter kaum zurücksteht. Bemerkenswerterweise waren in dieser Runde sowohl Mike Martin als auch Patrick Boos verhindert, ansonsten tat sich weiter hinten nicht viel.

In der sechsten Runde tat sich an den Kräfteverhältnissen an der Tabellenspitze nichts, da sowohl Karsay als auch Heider ihre jeweiligen Begegnungen gewinnen konnten. Damit gehen die beiden punktgleich in die Schlussrunde, wo Pascal Karsay auf Patrick Boos, Martin Heider aber auf Elias Großkopf trifft.

Großer Knall in der Schlussrunde

Während das Turnier in den ersten sechs Runden arm an Überraschungen gewesen war und Beobachter mit einem toten Rennen gerechnet hatten, waren Caissens Pläne andere. Tatsächlich entwickelte sich in der Schlussrunde ein regelrechtes Chaos an Außenseitererfolgen. Zunächst: Den Kampf um den Turniersieg entschied... Patrick Boos, der am Spitzenbrett mit den weißen Steinen Pascal Karsay bezwingen konnte. Da Martin Heider siegreich blieb, wurde er mit einem Punkt Vorsprung Stadtmeister, Karsay (mit der besseren Wertung) und Boos teilten den zweiten Platz. Weiterhin sorgte Gernot Köhler für Aufsehen, indem er den Mitfavoriten Mike Martin besiegte. Auch weiter hinten gab es einige erstaunliche Ergebnisse, so konnte Pelle Pezsa den höher eingeschätzten Talha Taskan besiegen, während Jochen Fiedler dem favorisierten Elias Holschuh ein Remis abnehmen konnte.

 

Ausschreibung

Ergebnisse der ersten Runde  auf Chess-Results (09.01.2026)

Ergebnisse der zweiten Runde  auf Chess-Results (30.01.2026)

Ergebnisse der dritten Runde  auf Chess-Results (20.02.2026)

Ergebnisse der vierten Runde  auf Chess-Results (20.03.2026)

Ergebnisse der fünften Runde  auf Chess-Results (10.04.2026)

Ergebnisse der sechsten Runde  auf Chess-Results (24.04.2026)

Ergebnisse der siebten Runde  auf Chess-Results (08.05.2026)

Dirk Niekisch mit herausragendem Sieg

Dirk Niekisch mit herausragendem Sieg - Wormser Schachverein feiert deutlichen Erfolg

Die 2. Mannschaft des Wormser Schachvereins trat im April in der 2. Rheinland-Pfalz-Liga Süd auswärts bei der Drittvertretung der Schachfreunde Heidesheim an. Der Wettkampf begann mit schnellen Remis an den Brettern 2 und 3, erspielt von Niclas Burg und Gregor Werner, der seine beeindruckende Ungeschlagenheit in dieser Saison weiterhin hält. Ebenfalls ungeschlagen blieb Pascal Gerhardt, der seinen Gegner an Brett 5 in der Grünfeld-Verteidigung souverän überspielte. Weiterhin punkteten der Internationale Meister René Dausch (Brett 1) und Valentin Nettsträter (Brett 6) mit klaren Siegen. Ersatzspieler Elias Holschuh steuerte ein weiteres Remis an Brett 8 bei.
Ein besonderer Höhepunkt des Tages war die Partie von Dirk Niekisch an Brett 7. Er erzielte einen herausragenden, taktisch brillant erspielten Sieg gegen Johanna Richter, ein talentiertes Jugendmitglied der Heidesheimer. Dadurch war die Niederlage von Mannschaftsführer Fabian Guckes an Brett 4 bedeutungslos und der Wormser Schachverein feierte einen deutlichen 5,5:2,5-Erfolg.
Mit diesem Ergebnis hat sich die 2. Mannschaft der Wormser deutlich von der Konkurrenz abgesetzt. Am letzten Spieltag bleibt es spannend: Verteidigen sie Platz 2 oder gelingt ihnen doch noch der Sprung zur Meisterschaft in der 2. Rheinland-Pfalz Liga Süd?

Dirk Niekisch am Brett

Spielabend

Der Spielabend des Wormser Schachvereins ist freitags ab 18 Uhr im Hotel Boos. Training ist dienstags für Anfänger 16.30–18 Uhr, für Fortgeschrittene 18–19.30 Uhr. Interessierte wenden sich vor der ersten Teilnahme bitte an Patrick Boos unter Mobilnummer 0157 85068824. Weitere Infos unter www.wormser-schachverein.de

Rabenschwarzer Nachmittag für den Wormser Schachverein

Rabenschwarzer Nachmittag für den Wormser Schachverein

Am letzten Spieltag der Oberliga Süd-West empfing der Wormser Schachverein den durchweg sehr starken Tabellenführer aus Heidesheim. Ein frühes Remis und eine unglückliche Niederlage Früh einen halben Punkt beisteuern konnte an Brett 3 David Musiolik. Der Fitnesszustand des Heidesheimer Gegners ermöglichte, dass sich beide Spieler schnell auf ein Unentschieden verständigten. Unglücklich musste Altmeister Steffen Schluchter an Brett 6 kapitulieren, der trotz Eröffnungsvorbereitung mit zwischenzeitlich aussichtsreichen Chancen dessen Gegner taktisch unterlegen war und mit Materialverlust aufgab. Das nächste Unentschieden und die nächste Niederlage Eine überzeugende Partie spielte Daniel Helbig an Tisch 7, was allerdings auch auf dessen Gegner zutraf, sodass sich beide Spieler im Turmendspiel schnell auf eine Punkteteilung einigten. Johannes Feldmann an Brett 4 erwischte keinen guten Tag und traf eine unglückliche Entscheidung zu seinem Nachteil im Mittelspiel. Mit einem Minusbauern musste er sich im Endspiel geschlagen geben und verlor zum ersten Mal seit fast drei Jahren ein Mannschaftsspiel.

Alles läuft gegen den Wormser Schachverein Beim ohnehin bedenklichen Zwischenstand von 1:3 unterliefen den Gastgebern weitere Fehler und so entwickelte sich das Heimspiel zu einem Debakel. FIDE-Meister und Mannschaftsführer Roland Ollenberger gelang es an Tisch 5 nicht, den Königsangriff effizient zu mobilisieren und so wurde seinem König die F-Linie zum Verhängnis, was eine weitere Niederlage zur Folge hat. Auch Vereinspräsident Patrick Boos erwischte an Brett 8 keinen guten Tag und verlor ohne Kompensation früh einen Zentrumsbauern, der ausschlaggebend für dessen Niederlage im Endspiel war. Bislang ungeschlagen spielte Martin Heider an Brett 1 über weite Strecken überzeugendes Schach. Jedoch fand der Wormser Spitzenspieler nach einem Bauernopfer nicht die gewinnbringende Kombination und so bezahlte Heider den hohen Preis für das Material mit einer Niederlage. Auch FIDE-Meister Pascal Karsay an Tisch 2 konnte seine bisher starken Leistungen während der Saison nicht abrufen und brachte sich während der Eröffnung in unnötige Verwicklungen, die den Wormser einen Bauern und nach gut fünf Stunden die Partie kosteten. Somit verlor die Mannschaft sehr bitter, aber völlig zurecht mit 1:7 die Begegnung und muss nun gegen die SG Kaiserslautern zum Stichkampf um die Relegationsbegegnung zur neuen Oberliga antreten, wo im Anschluss bei einem Wormser Sieg die SVG Eppstein wartet.

Pascal Karsay

Gemeinsam Schach spielen

Der Spielabend des Wormser Schachvereins ist freitags ab 18 Uhr im Hotel Boos. Training ist dienstags für Anfänger 16.30 bis 18 Uhr, für Fortgeschrittene 18 bis 19.30 Uhr. Interessierte wenden sich vor der ersten Teilnahme bitte an Patrick Boos